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Mit der Darmsanierung, im Fachjargon auch Symbioselenkung/IBS genannt, sollen im Darm wieder gesunde Lebensverhältnisse geschaffen werden. Das heißt, dass die dort lebenden Bakterienkulturen mit therapeutischen Mitteln wieder leistungsfähig gemacht werden müssen. Dazu ist normalerweise eine dreistufige Behandlung notwendig:
1. Stufe: Zunächst gilt es, den gestörten Teil der Darmflora abzubauen, der in den erkrankten Abschnitten des Verdauungskanals abnorme Gärungs- und Fäulnisprozesse verursacht. Die krankmachenden Bakterien, die sehr empfindlich gegen Sauerstoff sind, werden deshalb durch die Einnahme eines sauerstoffbildenden Mittels stark verringert.
2. Stufe: Um die besten Voraussetzungen für die Wiederherstellung eines normalen Bakterienmilieus zu schaffen, werden Arzneimittel verabreicht, die auf wichtige Bereiche des Verdauungstraktes einwirken. Dabei werden vor allem Entzündungen bekämpft, Organe entgiftet und der Körper für die Aufnahme und Vermehrung seiner physiologischen Bakterien vorbereitet. Eine ganz wichtige Rolle spielt hierbei ein Präparat auf Lactose-Basis.
3. Stufe: In einigen Fällen könnte es noch erforderlich sein, dem Körper Bakterienstämme zuzuführen, falls eine ausgewogene Zusammensetzung der Darmflora und die Normalisierung des Verdauungsvorganges auf der 2. Stufe noch nicht erreicht worden ist.
Dieses Vorgehen lässt sich mit einer systematischen Waldpflege vergleichen: Abholzung des erkrankten Baumbestandes, Aufbereitung und Düngung des Bodens, Aufforstung mit jungen gesunden Pflanzen.

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